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02.07.2011
Wang Xi bereits in bestechender Frühform
Bei der diesjährigen Canadian Open in Toronto konnte der Spitzenspieler des TTC RhönSprudel eine ausgezeichnete Leistung abrufen und bis ins Finale vorstoßen. Nur Routinier Zoran Primorac konnte den Chinesen im Finale aufhalten.
Gerade noch im längst heimisch gewordenen Fulda den Fototermin zur neuen Saison absolviert, stand schon die nächste Herausforderung vor der Tür. Der beste Bundesligaspieler der vergangenen Jahre wollte auch bei der diesjährigen Canadian Allstar Challenge sein Können unter Beweis stellen.
Bei dem äußerst attraktiven Einladungsturnier traten Topspieler aus aller Welt an, auch bekannte Bundesligaspieler wie der Exnationalspieler Lars Hielscher, Leung Chu Yan aus Hongkong oder der für den 1. FC Saarbrücken aktive Bojan Tokic zählen zum Teilnehemerfeld.
Am Vortag angereist, setzte sich Wang zunächst gegen einen kanadischen Qualifikanten durch, ehe mit Thomas Keinath die erste schwierige Hürde zu nehmen galt. Gegen den jetzt für Plüderhausen spielenden Keinath konnte sich Wang Xi im Achtelfinale souverän durchsetzen. Auch der Gegner im Viertelfinale sollte kein Unbekannter sein: Aleksandar Karakasevic, langjähriger serbischer Nationalspieler und in der Bundesliga für Plüderhausen spielend.
In einer hochklassigen Partie konnte sich die alte und neue Nummer Eins des TTC RhönSprudel schließlich mit 4 zu 2 nach Sätzen durchsetzen. Auch im Halbfinale konnte Wang Xi von der aktuellen deutschen Nummer Drei und Weltranglisten 19ten, Bastian Steger, nicht aufgehalten werden. Ein hochklassiges Match endete schließlich mit 4 zu 2 für den Maberzeller.
Im Finale sollte jedoch der Kroate Zoran Primorac warten, dem Wang Xi in der letzten Saison zweimal in der European Champions League unterlegen war. Auch dieses Mal spielte der 42jährige Primorac, der im Sommer des nächsten Jahres seine siebten Olympischen Spiele bestreiten wird, seine ganze Routine aus und konnte sich glatt in vier Sätzen durchsetzen. "Primorac spielt unglaublich sicher und gut gegen mich.", ließ Wang uns wissen.
Trotz der Finalniederlage war der Chinese mit seiner Leistung überaus zufrieden. Jetzt stehe aber erstmal etwas Heimaturlaub an, den er zusammen mit seiner Frau Tan Jin verbringen wird. Rechtzeitig zum Start in die neue Saison, werde er aber wieder in Fulda sein.
Auf seiner Internetplattform hat der Veranstalter auch einige Videos des Turniers zur Verfügung gestellt. Die Spiele gegen Steger und Primorac sind jeweils satzweise in voller Länge zur Verfügung vorhanden.
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